Brigitte Münch

Die blaue Tür

Eine griechische Idylle: eine Kaimauer, vor der kleine Fischerboote angebunden sind, sie lehnen still aneinander, träumen vor sich hin. Hinter dem Hafen, auf einer schmalen, von Mimosen beschatteten Halbinsel, steht eine winzige, alte Kapelle in einer kleinen Seitengasse ein langsam verfallendes Haus, das einen aus blinden Fenstern anschaut, davor ein alter Feigenbaum, geduldig in seine biegsame Form gewachsen. Welcher Griechenlandreisende kennt diese Bilder nicht, kennt es nicht, über das noch schläfrige, tiefblaue Meer zu schauen, bis hin zum Horizont, wo alle Konturen sich verwischen, alles sich in Dunst auflöst.

"Tritt näher! Sei willkommen!", lädt eine freundliche Stimme ein in Die blaue Tür, "Komm nur näher!" lass dir erzählen von schicksalhaften Begegnungen, sehnsüchtigen Weltenbummlern und turbulenten Gefühlen, von alten, verlassenen Häusern, an denen man vorüberstreift, ohne sie wahrzunehmen bei deren Anblick sich eines Tages die Augen öffnen, und man sieht, was einem vorher verborgen war. So auch bei dieser blauen Tür, die sich vor einem orakelhaften Dunkel öffnet "Éla méssa! Kalós órisses! Komm hinein! Sei willkommen !"

Buch

kartoniertes Buch

Erschienen am 29.04.2011, 172 Seiten

Preis Buch € 5,90 [D]

ISBN 978-3-942223-03-4

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eBook

eBook epub

Preis eBook € 1,99 [D]

ISBN 978-3-942223-60-7

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Leseprobe

Brigitte Münch

Über die Autorin

Brigitte Münch wurde 1947 in Düsseldorf geboren. Sie besuchte das humanistische Gymnasium, verließ es im Jahr 1965 und absolvierte eine dreijährige Buchhändlerlehre. Im Anschluss an die Prüfung ging sie mit ihrem griechischen Freund für ein Jahr nach Thessaloniki, wo sie einerseits ihre bereits erworbenen Grundkenntnisse der griechischen Sprache weiterentwickelte und andererseits Studenten und Schüler privat in Deutsch unterrichtete. Im Jahr 1969 kehrte sie zunächst nach Deutschland zurück und arbeitete in ihrem Beruf als Buchhändlerin in Buchhandlungen und Verlagen.

Stimmen zum Buch

»Wir hatten selten die Gelegenheit, so tief in die Seele des heutigen Griechenlands zu schauen.«

Prof. Dr. Hans Eideneier