Brigitte

Münch

Brigitte Münch wurde 1947 in Düsseldorf geboren. Sie besuchte das humanistische Gymnasium, verließ es im Jahr 1965 und absolvierte eine dreijährige Buchhändlerlehre. Im Anschluss an die Prüfung ging sie mit ihrem griechischen Freund für ein Jahr nach Thessaloniki, wo sie einerseits ihre bereits erworbenen Grundkenntnisse der griechischen Sprache weiterentwickelte und andererseits Studenten und Schüler privat in Deutsch unterrichtete.Im Jahr 1969 kehrte sie zunächst nach Deutschland zurück und arbeitete in ihrem Beruf als Buchhändlerin in Buchhandlungen und Verlagen. Der Kontakt zu Griechenland und ihren dortigen Freunden riss jedoch nie ab, er wurde durch jährliche Reisen dorthin und regelmäßigen Briefverkehr aufrechterhalten. Ende 1979 ging sie mit ihrem damaligen, ägyptischen Ehemann nach Kairo. Dort war sie als freie Mitarbeiterin bei Radio Kairo für den Local European Service tätig, als Sprecherin, Übersetzerin und Programmgestalterin. In den letzten zwei Jahren ihres Ägyptenaufenthalts arbeitete sie zusätzlich noch als Chefsekretärin in der Kairoer Niederlassung von Mercedes-Benz. Im Herbst 1985 kehrte sie endgültig in ihr eigentliches Traumland Griechenland zurück. Sie ließ sich auf der Kykladeninsel Naxos nieder und betrieb dort bis 1993 eine Jazz-Bar. Danach machte sie sich an die Erfüllung eines schon länger gehegten Wunsches: das Übersetzen griechischer Literatur ins Deutsche. Vor Ort waren es hauptsächlich touristische Texte und Reiseliteratur, und in Verbindung mit dem Romiosini-Verlag in Köln griechische Belletristik der Neuzeit – Romane (z.B. ‚Kaiserin Theophano‘ von Kira Sinou), Erzählungen und Kurzgeschichten (T. Patrikios, J. Theotokas, M. Karagatzis, M. Fakinos u.v.a.). Zuletzt erschien in ihrer Übersetzung ‚Amerika ’62, Roman einer Reise‘ von Panos Ioannides (Oktober 2011, Verlag Auf dem Ruffel, Hamburg). Diese Tätigkeit als freie Literaturübersetzerin übt sie bis heute aus.Neben allem anderen war sie seit ihren Jugendjahren auch immer schriftstellerisch produktiv. Aber erst seit zwei Jahren hat sie begonnen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen – zunächst mit Kurzgeschichten in Zeitschriften und Anthologien. Im Jahr 2011 erschien dann ihre erste Sammlung mit Ägäischen Geschichten (Größenwahn Verlag), mit dem Titel ‚Die blaue Tür‘. Die, wie auch wieder der vorliegende neue Band, auf den Eindrücken und Erlebnissen eines 26jährigen Lebens in der Ägäis basiert.

Buchtitel