Rose und Nachtigall

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»Ihr unverstellter Blick auf die Realitäten des Lebens, gepaart mit tiefem Humor und Empathie ist ein Genuß, und ihre beiden Gedichtbände »Rose und Nachtigall« und »Diese Haltestelle hab ich mir gemacht« (Größenwahn Verlag, Frankfurt/M.) sind gedanklich wie sprachlich eine Offenbarung.« Franz Becker, Musenblätter. Das unabhängige Kulturmagazin (06.03.17)
Safiye Can erhält den Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis (11. November 2016)
und den Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur (6. November 2016)

 

Binde mich los, schweiß uns aneinander
raube mir die Luft, hauche mir Atem ein
stoße mich von dir, fessle mich an dich
von allem trenne mich, sondere dich
stalke mich, ergreife die Flucht
verliere mich, um mich wieder zu finden
zerstöre uns, definiere von Neuem
zünde mich an, leg dich in Flammen
über das Maß hinaus ist jedes Lieben.

»Eine Sensation.« HR2

»Bestechend die realistische Sprache.«  OFFENBACH-POST

»Anerkennung für eine Autorin, die etwas versucht, das es so lange nicht mehr gegeben hat in der deutschen Lyrik.« FIXPOETRY

»Safiye Can entdeckt in diesem Erlebnis das Substrat der künstlerischen Kreativität.« KUNO

»Der impressionistische Grundgestus der Gedichte setzt sich um in rhythmisch-melodischen Sequenzen.« GESELLSCHAFT FÜR ZEITGENÖSSISCHE LYRIK

»Das Debütwerk der Dichterin ist schon ein großes.« LYRIKWELT

»Safiye Can zog mit diesem Gedichtband all das Interesse der deutschen Literaturszene auf sich.« INTERNATIONAL JOURNAL OF LANGUAGES´ EDUCATION AND TEACHING

»Dieser frische Wind fehlte in der modernen, deutschen Lyrik!« URON


Safiye Can im Interview bei RadioKaktusMünster


Lese-Tipp von Agathe Knoblauch

 


Frankfurter Buchmesse 2014, Interview mit Safiye Can

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Beschreibung

Safiye Can nimmt es sehr genau mit dem persönlichen Ton. Angefangen von der richtigen Tonalität über die Tonlage oder -farbe des stimmlichen Ausdrucks bis hin zum jeweils einzig passenden Tonfall jeder kleinsten rhythmischen Einheit des poetischen Textes hat sie stets alles präzise im Ohr und wacht darüber als ihrem kostbarsten Eigentum. Es ist ihre Musik. Ihre Liebesgedichte sind eine Art Programmmusik, da tauchen immer wieder Motivverbindungen auf, die uns beim Lesen oder Hören in gewisse Stimmungen versetzen, die Erinnerungen wachrufen, deren dramatische, heitere oder tieftrübe Akzente wir bei Safiye Can wiedererkennen. Und zwar auch dann, wenn uns die vielfältigen Sinnvorstellungen, die dem »Rose-und-Nachtigall«-Motiv in der tausendjährigen arabischen und türkischen Tradition zugeordnet wurden, fremd sind; und solange wir zudem von Safiye Cans Verhältnis zu diesem kulturgeschichtlichen Background zunächst nicht genau wissen, wie relevant es für ihre literarische Produktion überhaupt ist. (Vorwort: Gerhardt Csejka, Literaturwissenschaftler)

Safiye Can bringt eine poetische Programmmusik zum Erklingen, die Ursprung im Zwischenkulturellen haben mag. Je länger sie dabei bleibt, je mehr Gedichtbände nach diesem ersten von ihr erscheinen mögen, umso genauer werden wir ihre Kunst zu orten wissen. Die Perspektiven sind jedenfalls mehr als vielversprechend.

„Aber eines kann ich sagen: Ganz ausgezeichnet sind die Gedichte der in Offenbach geborenen Lyrikerin Safiye Can.“ (Helma Fischer, Buchhändlerin im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau, 13. März 2015)

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Safiye Can

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