Ein Holländer in Afrika

Bewertet mit 5.00 von 5, basierend auf 2 Kundenbewertungen
(2 Kundenrezensionen)

12,99 

Ein Ehepaar kämpft um seine Liebe, die durch die häufige berufliche Abwesenheit des Mannes, immer wieder auf die Probe gestellt wird.
Afrika ist dabei einerseits der Ort, der das Paar auseinanderbringt, andererseits derjenige, der es wieder zusammenbringt. Den background bilden Hilfsorganisationen, Entwicklungshilfe und afrikanische Traditionen. Ein amüsantes erzählerisches Reisebuch.

»Interessant wird es, wenn er aus seiner Arbeitsperspektive den Alltag vor Ort beschreibt, die bürokratischen Hemmnisse bei der Umsetzung von Projekten, das Spannungsfeld zwischen Einheimischen und wohlmeinenden europäischen Experten.« Roland Schmitt, ekb-Informationsdienst / ID bzw. IN 2017/04

 

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Beschreibung

»Die Zollbeamtin sieht mich an, schaut kurz auf meinem Pass und schreibt ›Karel‹, meinen zweiten Vornamen … der Nachname kommt von ›Koninkrijk der Nederlanden‹, Königreich der Niederlanden, was fett auf dem holländischen Pass steht. Für Elly schreibt sie einfach ›mit Ehefrau‹. Sie darf also mit. Wie die Frau von Noah, deren Name auch nie erwähnt wurde.« So kam der holländische Entwicklungshelfer und Globetrotter zu seinem Namen: Karel Koninktijk.

Diese biografische Geschichte erzählt Ausschnitte aus seinem Leben und Arbeiten in Afrika, wo er unter anderem während einer Hungersnot im Sahel ein Hilfsprogramm leitet. Erinnerungen an Freunde, Begebenheiten, Traditionen und Kultur lassen ein Bild Afrikas entstehen, das sowohl die romantischen Schönheiten des Landes würdigt, die Gastfreundschaft der Menschen und ihren Lebensstil, als auch die Not und Armut, mit der die dortige Bevölkerung auch heute noch kämpft. Das Buch erzählt aber auch die Szenen eines Ehepaares, das durch den Beruf des Mannes und die damit verbundene Abwesenheit immer wieder um seine Liebe kämpft. Und Schwerenöter Karel macht es seiner Elly dabei gar nicht leicht.

Mit einer guten Portion schwarzen Humors erzählt Karel Koninkrijk seine teilweise lebensgefährlichen Erlebnisse in Afrika. Er führt uns durch politische und geschichtliche Umbruchzeiten, die Anfänge des Genozids in Ruanda, in den Kongo, während der letzten Tage Mobutus und in ein so unbekanntes Land, das sogar das Postamt nachschlagen muss: Mauretanien. Gleichzeitig erscheint sein Werk auch als Kritik an der westliche Gesellschaft und deren mangelndem Willen, Afrika und den Afrikanern wirklich zu helfen. Es macht uns darauf aufmerksam, dass das Streben nach Fortschritt und Gewinn nur den eigenen Interessen dient, und somit die Dritte Welt weiterhin eher ausgebeutet wird, als dass man sie bei ihrer Entwicklung unterstützt.

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Softcover-Druckbuch, e-book-EPUB-Format

2 Bewertungen für Ein Holländer in Afrika

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Karsten Kollascheck

    Ein Buch das von der ersten bis zur letzten Seite sehr interessant ist, einen fesselt, und neben den Aufgaben eines Entwicklungshelfers auch Einblicke in die persönlichen Befindlichkeiten des Autors über größere Zeitspannen zulässt.
    Immer wieder spannend sind die beruflichen Reisen auf dem Kontinent während der politischen Wirren, die stellenweise unter höchster Lebensgefahr stattgefunden haben und mir der vor einigen Jahren „nur“ Tunesien mit dem Rucksack besuchte einen Schauer über den Rücken jagte.
    Das Buch hält einem auch immer wieder den Spiegel vor das Gesicht, in welchem selbstverständlichen Wohlstand wir Europäer doch leben und wie einige damit auch in Afrika als „sogenannte Helfer“ damit umgehen, hier ist natürlich nicht der Autor gemeint.

  2. Bewertet mit 5 von 5

    Karsten Kollascheck

    Ein Buch das von der ersten bis zur letzten Seite sehr interessant ist, einen fesselt, und neben den Aufgaben eines Entwicklungshelfers auch Einblicke in die persönlichen Befindlichkeiten des Autors über größere Zeitspannen zulässt.
    Immer wieder spannend sind die beruflichen Reisen auf dem Kontinent während der politischen Wirren, die stellenweise unter höchster Lebensgefahr stattgefunden haben und mir der vor einigen Jahren „nur“ Tunesien mit dem Rucksack besuchte einen Schauer über den Rücken jagte.
    Das Buch hält einem auch immer wieder den Spiegel vor das Gesicht, in welchem selbstverständlichen Wohlstand wir Europäer doch leben und wie einige damit auch in Afrika als „sogenannte Helfer“ damit umgehen, hier ist natürlich nicht der Autor gemeint.

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