Die vermisste Freundin

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(1 Kundenrezension)

12,99 

»Große Politik und lokaler Bezug«
Frankfurter Rundschau

»Olaf Jahnke erzeugt schöne Bilder«
Journal Frankfurt

»Gut recherchiert und anschaulich geschrieben«
ekz.bibliotheksservice

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Beschreibung

Roland Bernaus dritter Fall führt ihn von Hessen nach Madagaskar: Die Entwicklungshelferin Martina ist spurlos im afrikanischen Land verschwunden. Ihre Freundinnen beauftragen den Privatermittler sie zu finden. Während Bernau bei subtropischem Klima Land und Leute kennenlernt, führen seine Ermittlungen ins Leere. Bis plötzlich die Leiche eines anderen Entwicklungshelfers auftaucht.

In diesem rasanten und wendungsreichen Krimi stehen nicht nur die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse Madagaskars im Vordergrund, sondern auch die korrupten und verbrecherischen Machtstrukturen deutscher Entwicklungshilfe im Ausland. Olaf Jahnke brilliert erneut mit einer akribischen Recherche, die er auch im Rahmen seiner Arbeit für Fernseh- und Zeitungsreportagen tätigt. Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten basiert.

Autor Details

Olaf Jahnke

1963 in Uelzen geboren, lebt seit 1982 in Hessen. Geschrieben hat er schon früh. Zuerst für die Schülerzeitung, danach für die Lokalzeitung, später erschienen seine Artikel in überregionalen Zeitungen. Nach sieben Jahren bei der Fernsehproduktion der FAZ wechselte er zum Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen. Olaf Jahnke arbeitet als Kameramann und Reporter für den Hessischen Rundfunk in Frankfurt.

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Softcover-Druckbuch, e-book-EPUB-Format

1 Bewertung für Die vermisste Freundin

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Manuela Hahn

    Inhalt:“Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord“ sicher gingen Roland Bernau genau diese Zeilen des alten Seemannsliedes durch den Kopf, als er den Auftrag erhielt, Martina, die vermisste Freundin einer Frauengruppe zu suchen, die sich auf Madagaskar ein Entwicklungshilfeprojekt ansehen wollte und von einem auf den anderen Tag verschwand.
    Die Suche nach Martina gestaltet sich schwierig, niemand hat etwas gesehen und wie sich herausstellt sind die örtlichen Behörden mit einem anderen Fall mehr als ausgelastet. Eine verschwundene Touristin steht nicht sehr weit oben auf ihrer Prioritäten Liste.

    Meine Meinung:
    Ich weiß nicht, wem es noch so geht und er bei dem Wort Madagaskar sofort an die Pest denkt und daran das das Land ist, in das man hin gewünscht wird, wenn gesagt wird: Geh doch dahin wo der Pfeffer wächst. Das war es aber auch schon, mehr wusste ich nicht über das exotische Land, dank der akribischen Recherche Olaf Jahnkes bin ich allerdings mittlerweile etwas schlauer, ich weiß zum Beispiel das die Pest, obwohl eigentlich Weltweit ausgerottet, auf Madagaskar immer mal wieder ausbricht und auch warum. Da drehte sich mir doch der Magen um.
    Aber zur Handlung, je länger Bernau die Frau auf Madagaskar suchte und je mehr er von Land und Leuten und den Entwicklungshilfeprojekten erfuhr desto unwahrscheinlicher wurde die Theorie das sich Martina einfach nur ein paar Tage Auszeit genommen hatte.
    Bernau deckt immer mehr ungereimtheiten auf und kommt auf die Spur dubioser Machenschaften.
    Das ist sehr spannend und dank der kurzen knappen Sätze fliegen die Seiten nur so dahin.
    Mit Bernau hat Olaf Jahnke einen sehr sympathischen Ermittler geschaffen der sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt und sich durchaus zu behaupten weiß wenn ihm jemand dumm kommt und der immer zufällig Fälle übernimmt, die mehr sind als sie auf den ersten Blick scheinen, das macht sie so spannend, man weiß als Leser zu Beginn nie was genau einen erwartet, ich persönlich mag diesen Überraschungseffekt sehr.

    Die vermisste Freundin bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.

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