Das Blau der Hyazinthe

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Was passiert wenn ein Lehrer von der Liebe zu seinem Schüler beherrscht wird? Und was passiert wenn der Schuler diese Gefühle als ein Spiel versteht?

»In seinem Roman beschreibt Iosif Alygizakis, einer der modernen griechischen Schriftsteller, das Thema Homosexualität aus der Sicht eines einsamen Mannes, der wegen seine Gefühle die Hölle auf Erden durchgehen muss. Meisterlich.« Edit Engelmann

»Gott bewahre uns von solche und andere Gefühle. Und vor der leidenschaftliche Gesellschaft.« Sevastos P. Sampsounis

aus dem Griechischen von Hans-Bernhard Schlumm

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Beschreibung

Auf der Suche nach dem ersten Job übernimmt ein angehender Lehrer den Privatunterricht für den 13-jährigen Aristarchos und gibt Nachhilfe in Latein, Griechisch und Aufsatzschreiben. Der jugendliche Lehrer ist der einzige Mann, der seit vielen Jahren die Wohnung von Mutter und Sohn betreten hat, und er glaubt, die Augen des Jungen deuten zu können. Er selbst lebt in ständiger Furcht, sein Geheimnis könnte entdeckt werden – er steht auf Männer – und somit treiben ihn Scham- und Schuldgefühle dazu, bewusst männlich aufzutreten. Doch während des Unterrichts passiert es: Der Lehrer verliebt sich in seinen Schüler. Leiden, Bangen und Täuschen werden seine ständigen Begleiter. Gleichzeitig erlebt Aristarchos seine Pubertät und empfindet den Lehrer als Ersatz-Vaterfigur. Jede Geste wird missverstanden. Von beiden Seiten. Mit verheerenden Folgen.
Spätestens seit Thomas Manns Tod in Venedig lassen sich homoerotische Themen nicht mehr aus der zeitgenössischen Literatur wegdenken. In seinem Roman Das Blau der Hyazinthe zeigt Autor Iosif Alygizakis, daß das Finden der eigenen sexuellen Identität, gerade für junge Männer, selbst im 21. Jahrhundert noch häufig von Schuldgefühlen begleitet wird. Iosif Alygizakis ist einer der ersten neugriechischen Autoren, der in seinen Romanen offen über homoerotische Themen schreibt und sprachlich eindrucksvoll zeigt, welchem moralischen Druck sich viele junge Männer auch heute noch ausgesetzt sehen, wenn sie ihr Coming Out haben. Iosif Alygizakis vermittelt in poetischer Sprache die Gefühlswelt eines Mannes, der gefangen ist in der moralischen Verurteilung der Gesellschaft. Die Hafenstadt Chania bildet die Hintergrundkulisse für den hilflos seinen Ängsten ausgelieferten Protagonisten, einen einsamen und träumerischen Lehrer, der zum Zentrum des sexuellen Erwachens seines jungen Schülers wird. Das neue Spiel wird Liebe genannt. Aber wie lange dauert eine jugendliche Liebe? Wie lange dauert eine Liebe mit dem Makel eines gleichgeschlechtlichen Partners, die von einem zum anderen Augenblick eine andere Wendung nehmen kann?

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