Angriff der Maismenschen

7,99 

Wie der Mais die Welt veränderte

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Thomas Pregel lässt die Natur zurückschlagen – in einer Art und Weise, wie sie wohl die wenigsten erwartet hätten.

»Die dystopische Novelle, die auf drastische Weise eine unerhörte Begebenheit zwischen Horror und Science-Fiction erzählt, erfährt im Nachwort noch nähere Erläuterungen zum Thema sexuelle Gewalt und Machtausübung.«
Jürgen Seefeldt, Bibliotheksservice
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Beschreibung

In naher Zukunft: Eine Firma produziert genmanipulierten Mais, der besonders ertragreich und widerstandsfähig sein soll. Die Testfelder bei Schönböken in Holstein versprechen gute Ergebnisse, wären da in letzter Zeit nicht diese ungewöhnlichen Berichte von sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen. Die Firma ist alarmiert und schickt zwei Geningenieure nach Norddeutschland, um die Ereignisse zu untersuchen. Lukas Himmelmann und Hans Solheim finden die Testfelder in voller Blüte vor, obwohl die Maisblüte längst vorbei sein sollte. Und das ist nicht die einzige merkwürdige Aktivität, die sie entdecken. Frauen verschwinden und Männer beginnen sich zu verändern … besonders hinsichtlich ihrer sexuellen Interessen. Dies soll den zwei glücklich verheirateten Familienvätern mittleren Alters zum Verhängnis werden.

Thomas Pregel liefert mit »Angriff der Maismenschen« eine atemberaubende, dystopische Novelle um die Frage: Wie tief darf der Mensch in den Gencode von Lebensmitteln eingreifen? Mit drastischen Bildern verdeutlicht er in einem surrealen Szenario die Auswirkungen der Genmanipulation auf die Natur. Dabei nutzt er die Angst der Männer vor dem Verlust von Macht und Männlichkeit als Katalysator für die Positionierung der Geschlechter. Thomas Pregel brilliert mit gewaltiger Sprache, tiefem Gefühl und bacchischen Orgienbildern.

»Der in Bad Segeberg aufgewachsene Autor tappt nicht in die Ökokitschfalle, die am Ende  die mit sich selbst versöhnte Natur stehen lässt, sondern er stellt das Mensch-Natur-Verhältnis zwar als wiedersprüchlich dar, aber auch als etwas, hinter das man nicht zurückfallen kann. Dass dazu ganz vorzüglich eine Kritik der Männlickeit passt, wird den Ökonomen wundern, die Feministin jedoch nicht überraschen. «

-Kuku Schrapnell/ literatur konkret (Hier geht es zur vollständigen Rezension )

 

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