Susanne Konrad

wurde 1965 in Bonn geboren. Sie studierte Literaturwissenschaft und Geschichte. Schwerpunkte ihrer schriftstellerischen Arbeit sind Entwicklungsromane sowie Prosa zu den Themen Migration, Heimat und lokale Identität. Im Raum Frankfurt ist sie in vielen Literaturkreisen engagiert, gibt Schreibkurse in für Stil und Sprache und wurde im Herbst 2017 mit einem Arbeitsstipendium des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gefördert. Sie ist Autorin der Bibliothek der Generationen des Historischen Museums Frankfurt.
1995 promovierte sie über Goethes Wahlverwandtschaften. Die Autorin hat Fachbücher über »Integration« und »Kreatives Schreiben« veröffentlicht, ferner zahlreiche literarische und redaktionelle Beiträge. Susanne Konrad lebt mit ihrer Familie im Stadtteil Dornbusch in Frankfurt am Main.

Im Oktober 2017 erschien ihre Novelle  »Die Liebenden von Wiesbaden«. Bereits 2015 veröffentlichte sie den Roman »Die Akademikerin« und gab im Folgejahr die »Frankfurter Einladung« heraus.

»Mein Ursprungswunsch war es schon immer, Schriftstellerin zu werden.« Susanne Konrad

(Foto (c) Heike Lyding)

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Bücherplausch mit der Autorin Susanne Konrad auf mobilBuchhandlung.de

Auch wenn niemand behaupten kann: »Das ist ein tolles Liebespaar!«, kommt es, wie es kommen soll: Der 61-jährige Ernst und die 40-jährige Kirsten heiraten und gründen eine glückliche Familie in Wiesbaden. Doch wenn etwas die Menschen und ihre Liebe vernichten kann, so sind es Diagnosen. Sie wirken wie Stempel, die den Geliebten verurteilen und kategorisieren. Und es folgt eine schwere Zeit. Für alle Beteiligten eine lange, schlimme Zeit. Die Liebenden von Wiesbaden sind ein Paar, das durch den enormen Altersunterschied an Grenzen stößt. Die Konfrontation von Alltag und Wunschvorstellung ist unvermeidlich. Doch Susanne Konrads Novelle ist gleichzeitig ein Plädoyer für die Liebenden. Denn nur Menschen mit inniger Zuneigung füreinander sind fähig, das Schicksal zu ertragen. Ja, das Unheil zu meistern. Die Zeit des Älterwerdens, die Gesellschaftsnormen, die Ängste vor dem Morgen. Die Liebe kann alles ertragen.

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39 Autorinnen und Autoren laden Sie in die Frankfurter Stadtteile ein und bieten Ihnen ihre besondere Gastfreundschaft an. Kommen Sie – als Gast, Tourist oder Messebesucher, als Alt- oder Neufrankfurter – blättern Sie in den Buchseiten, in den Gefühlen der Menschen und erleben Sie die Mainmetropole aus Sicht der Denker, Forscher und Poeten. Mit Gedichten, Erzählungen, Essays, ortskundlichen Betrachtungen und historischen Geschichten – aber auch mit typischen Frankfurter Kochrezepten. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise durch seine Stadtteile, in deren Straßen Vielsprachigkeit, Toleranz und Weltoffenheit selbstverständlich sind. Willkommen in Frankfurt.

Die_Akademikerin_coverSusanne Konrad erzählt in ihrem Roman Die Akademikerin die bewegende Geschichte einer Frau, die besessen ist von der wissenschaftlichen Arbeit und dem Drang nach Selbstverwirklichung durch die Philosophie. Ähnlich einer kolorierten Skizze zeichnet die Autorin das Innenleben akademisch gebildeter Menschen, die in der Theoriearbeit unschlagbar sind, bei der alltäglichen Lebensbewältigung jedoch zu scheitern drohen. Aus der »Liebe zur Weisheit« wird die Kunst, mit Gefühlen umzugehen.

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Teeklatsch mit Susanne Konrad

Freitag, 4. Dezember: Es ist mal wieder soweit … Die Weihnachtszeit ist da. Und selbst, wenn dieses Jahr alles glatt läuft, die Geschenke am 24. hübsch verpackt unter dem Baum liegen, es wider Erwarten sogar schneit und der Braten nicht in der Röhre verbrutzelt, sondern saftig und fein auf den festlichen Tellern landet, ist diese Zeit davor – vor dem Tag X – Stress pur. Und wie könnte man diesem Stress besser entkommen, als bei einem gemütlichen Kaffee-(oder Tee)klatsch im heimeligen Verlagswintergarten? Susanne Konrad, die im September diesen Jahres ihren Roman »Die Akademikerin« veröffentlicht hat, hat sich die Zeit genommen, Schreibtisch gegen Kuchentisch getauscht, und stellt sich dem Interview mit Größenwahnpraktikantin Eli.

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