Nicolas Cenway

Cenwaywurde am 16. April 1952 in Frauenwald am Rennsteig im Thüringer Wald geboren. Somit haben er, Charly Chaplin und Joseph Aloisius Ratzinger, besser bekannt als Papst Benedikt XVI., am gleichen Tag Geburtstag. Von Charly hat er seinen manchmal hintergründigen Humor, von Beni den Glauben, dass es besser ist, in den Hintergrund zu treten.

Frauenwald, ein mystischer Ort ganz oben im Schutz riesig gewachsener Bäume. Dort, wo Fidel Castro und Otto Grotewohl, der erste Ministerpräsident der DDR, verkehrten. Seine Eltern betrieben das Tränkbachtal, damals ein Erholungsheim für Gewerkschafter, heute ein Hotel.

Im Alter von zwei Jahren zogen die Eltern dann nach Stalinstadt, das heutige Eisenhüttenstadt. Bald darauf verließ die Mutter mit dem Dreijährigen die damalige DDR, ihren Ehemann und dessen Kinder aus erster Ehe. Über Weiden und Nürnberg ging es nach Neumarkt i.d. Oberpfalz, wo die Mutter einen Fabrikanten heiratete, der das unerwünschte Kind notgedrungen adoptierte.

Nicolas Cenway fand erst später heraus, dass sein Stiefvater, der ihn als Kind an Leib und Seele schwer misshandelte, nicht sein leiblicher Vater war. Mit vier Jahren hilflos in einem einsamen Waldhaus ohne Nachbarn. Dieses Schicksal teilte er mit einem kleinen Mädchen, das ebenfalls schutzlos die Einsamkeit in ihrem Waldviertel erdulden musste mitsamt den Schrecken jener Zeit, die vielen Kindern die Würde stahl.

Mittlerweile, über 50 Jahre alt, recherchierte er seine Herkunft und fand seine Halbschwester in Berlin sowie das Grab seines Halbbruders, den seine Mutter geboren und nicht zugelassen hatte, dass ihr durch ein Eisenbahnunglück schwerstverletzter Sohn (beide Beine wurden unterhalb der Knie abgetrennt), Kontakt zu ihr aufnehmen konnte. Ein beispielloses Familiendrama gehörte zur Vergangenheit seiner Mutter, die ihn in all den Jahren die Wahrheit über ihr Leben verschwiegen hatte. So glaubte N.C., er sei in Weiden geboren, denn dort begannen seine ersten angenehmen Erinnerungen an eine sorgenfreie Kindheit, die nach der Wiederverheiratung seiner Mutter ein jähes Ende fand. Weiden aber ist N.C. geblieben. Die Stadt und die Umgebung animierte zu einigen Passagen, die er in seinem ersten Thriller verarbeitete. Die Atmosphäre einer der schönsten Städte Bayerns begleitet seither sein Schaffen und entzündet Inspirationen für weitere geplante Projekte.

Mit neun Jahren kam N.C. ins Internat, besuchte das Mathematisch-Naturwissenschaftliche Gymnasium in Berg am Starnberger See und später das Deutsche Gymnasium in Schwabach bei Nürnberg. Der Starnberger See spielt in all seinen Manuskripten immer eine Rolle, denn dort hatte er die ersten Geschichten geschrieben, angeregt von einer strengen Deutschlehrerin, die der Auffassung war, eine Eins im Aufsatz habe noch nie ein Schüler bei ihr geschafft und sei auch nicht möglich. N.C. schaffte es – sein letzter Aufsatz bei ihr wurde mit der Note Eins ausgezeichnet. Das Schreiben begleitete ihn fortan sein ganzes Leben.

Mit 24 Jahren übernahm er den metallverarbeitenden Betrieb der Eltern, den er über acht Jahre führte und schließlich verkaufte. Als leitender Outsourcing Manager im Logistikbereich arbeitete er siebzehn Jahre lang für namenhafte Firmen wie Siemens, RWE u.v.m. und engagierte sich wirtschatpolitisch in verschiedenen Verbänden.

Im Januar 1990 gehörte Nicolas Cenway zu den Mitbegründern des Pflege-und Adoptivelternvereins Neumarkt und Nürnberger Land. Später initiierte er die Gründung des örtlichen Kinderschutzbund mit der Ehefrau eines prominenten Landtagsabgeordneten. Sein Engagement für Familien und vor allem Kinder resultiert aus dieser Zeit und so entstand auch die Idee zu dem Thriller »Badetage«.

Mit 53 Jahren stieg N.C. aus seinem Hauptberuf aus und widmete sich ganz dem Schreiben. Begleitet wird er dabei von seiner Musik, die er selbst auf dem Konzertflügel komponiert und auf dem Keyboard orchestriert. Ein Sohn und zwei Enkel (sieben und fünf Jahre alt) bilden auf der eigenen Bühne im Partykeller zuweilen ein musikalisches Quartett, wobei Metallica oder ACDC keine Fremdwörter für den Opa sind.

Aus der Liebe zur klassischen Musik resultierte einst seine erste Kindergeschichte mit dem Titel »Die Schicksalssymphonie« gleichlautend zu Beethovens Fünfter, die er als Kind auf dem Klavier intonierte. Seither schreibt er bevorzugt Geschichten über außergewöhnliche Schicksale, so auch in seinem Debütroman »Badetage«.

In der Schublade liegen noch über tausend Seiten Manuskripte und viele Ideen für Stoffe, die darauf warten, geschrieben zu werden.

Nicolas Cenway unterhält im Internet eine unterhaltsame und in einigen Lebensbereichen ggf. hilfreiche Autorenseite, die Interessierte unter nachfolgenden Web-Adressen aufrufen können:

www.cenway.de

www.helfendeworte.de

www.ichschreibdirwas.de


Neuerscheinung:

Badetage_c

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