Oktober, 2018

12Okt18:00Die Kunst zu leben - 3. Offenbacher Lyriknacht18:00

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Detals

Erleben, überleben, weiterleben. Leben heißt nicht einfach leben. Leben ist eine Kunst. Die Kunst zu leben.

Freuen Sie sich auf eine poetische Reise voller zeitgenössischer Gedichte, Gedanken und Gefühle. Hören Sie, wie herausfordernd es sein kann, über seinen Schatten zu springen. Fühlen Sie, was es heißt, von der Liebe erobert zu werden. Lassen Sie sich inspirieren, wenn es um den Wunsch geht, aus dem Alltag auszubrechen.

Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse treffen sich bereits zum dritten Mal Lyrikerinnen und Lyriker in Offenbach, um ihre Werke vorzutragen. Anlässlich des diesjährigen Gastlandes Georgien sind unter dem Motto „Die Kunst zu leben“ auch georgische AutorInnen anwesend.

Erleben Sie unsere Autoren und Autorinnen hautnah:

Diana Anphimiadi wurde 1982 in Tbilisi geboren. Sie ist Dichterin, Publizistin, Linguistin und Übersetzerin. Als Sprachwissenschaftlerin setzt sie sich auf unterschiedliche Weise mit der Sprache als Instrument auseinander. Auch in der Literaturgeschichte kennt sie sich gut aus – von der Mythologie bis hin zur Moderne. Ihre griechische Herkunft spiegelt sich in ihrer Dichtung auf besondere Weise wieder. Ihre Texte wurden in mehrere Sprachen übersetzt.

Thomas Berger wurde 1952 in Magdeburg geboren und war bis zum Sommer 2016 Gymnasiallehrer für Latein und Evangelische Religionslehre. Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen und Beiträgen in Anthologien und Schriften wurde er 2012 mit dem Inge-Czernik-Förderpreis für Lyrik, 2014 mit dem Sprachpreis des „Verein Deutsche Sprache“ und 2018 mit dem Kulturförderpreis der Stadt Kelkheim ausgezeichnet. Der Autor ist u.a. Mitglied im Freien Deutschen Autorenverband (FDA) und engagiert sich ehrenamtlich im Redaktionsteam ,,Kelkheimer Herbstblätter“, führt Veranstaltungen im Rahmen von „Literatur on Tour“ und „Kelkheim kennenlernen“ durch und wirkt unterstützend im Erzählcafés der
Evangelischen Stephanusgemeinde Kelkheim mit.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.autor-thomas-berger.de/

Zaza Bibilashvili wurde 1972 im Dorf Karaleti bei Gori geboren und studierte zunächst Journalismus an der Staatlichen Universität Tbilisi. Seit 1985 veröffentlicht er Gedicht-, Prosa- und Essaysammlungen. Er arbeitete bereits als Pressekorrespondent, Militärjournalist sowie Redakteur für humoristische, wirtschaftliche und politische Editionen. Heute ist er Drehbuchautor humorvoller Fernsehprogramme und -serien sowie Filmemacher. Für seine Arbeit erhielt er den Tsinandali Preis für Literatur.

Francisco Cienfuegos, geboren in Isla Cristina (Andalusien), kam als Sohn spanischer Gastarbeiter nach Frankfurt. Als promovierter Erziehungswissenschaftler lehrt er heute an der Fachschule für Sozialwesen in Frankfurt am Main.  Er verfasst Lyrik auf Deutsch und Spanisch und ist Übersetzer von Gedichten in beiden Sprachen. Er ist Mitbegründer der Autorengruppe „Spanische Poesie und Prosa in der Migration“. 2017 wurde er von der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Köpenicker Lyrikseminar und der Lesebühne der Kulturen Adlersdorf für seine Teilnahme an der XXI. Cita de la Poesia, seine Verdienste in der interkulturellen Verständigung und seine herausragenden Leistungen in zweisprachiger Lyrik ausgezeichnet.

Manuela Dal Poggetto, geboren in Bad Neustadt an der Saale, veröffentlichte im Jahre 2001 diverse Artikel im Brandenburger Wochenblatt. Zehn Jahre später folgte ihr Gedicht „Heimgang“, welches in der Frankfurter Bibliothek Brentano-Gesellschaft veröffentlicht wurde. 2016 erschien ihr spanisch-deutscher Lyrikband „Scherbenhimmel“. Momentan arbeitet sie an weiteren Märchen und lyrischen Texten. Vor allem Märchen liegen ihr am Herzen, da sie durch eine Symbolik an sensible Themen heranführen und sowohl für Kinder als auch Erwachsene heilsam wirken können.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.manuela-dal-poggetto.de/about/

Kato Javakhishvili wurde 1979 in Tbilisi geboren und ist heute Dichterin, Publizistin, Autorin von fünf Gedichtbänden und Essays, und Preisträgerin etlicher literarischer Wettbewerbe. Ihre Gedichte wurden ins Englische, Deutsche, Slowakische, Litauische und Russische übersetzt und sind in verschiedenen Anthologien und Almanachen enthalten.

Eka Kevanishvili, geboren 1979 in Tbilisi, ist heute Journalistin und Lyrikerin. Sie studierte Internationalen Journalismus an der Staatlichen Universität Tbilisi und arbeitet seit 2010 als Reporterin im Büro des Senders „Radio Free Europe/Radio Liberty“ in Tbilisi. Sie veröffentlichte drei Gedichtbände – für einen davon erhielt sie den renommierten Literaturpreis SABA. Darüber hinaus gewann sie diverse Journalismus- und Lyrikwettbewerbe. Ihre Gedichte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Werner J. Meyke wurde in Deckbergen Grafschaft Schaumburg bei Rinteln an der Weser geboren. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Publizistik in Freiburg, Kiel und Berlin erlangte er bei Harry Pross seinen Abschluss mit einer Arbeit über den Verleger Kurt Wolff. Zwischen 1969 und 1983 produzierte er zahlreiche Originaltonhörspiele für Rias Berlin und Radio Bremen und wirkte in Fernsehspielarbeiten mit Karl Fruchtmann, darunter „Der Boxer“ und „Zeugen“ mit. Er schreibt seit seinem 17. Lebensjahr und ist seit jeher im Rahmen hunderter Aperçus auf der Suche nach dem Erkennen und Fühlbarmachen unserer Zerrissenheit, unseres Zweifels und unseres Tanzes über dem Abgrund.

Zviad Ratiani wurde 1971 in Tiflis geboren, veröffentlichte sechs Gedichtsammlungen und übersetzte deutsche und englische Lyrik von T.S. Eliot, Ezra Pound, Robert Lowell, Ted Hughes, Rainer-Maria Rilke, Derek Walcott, Mark Strand und Paul Celan ins Georgische. Für die Übersetzung von Celans Gedichten erhielt er 1999 den Literaturpreis des Goethe Instituts, elf Jahre später den renommierten Literaturpreis SABA fürNegativ“ und 2016 den LITERA Preis für seine jüngste Lyriksammlung.

Tea Topuria wurde 1977 in Suchumi geboren und ist Schriftstellerin und Dichterin. Sie studierte an der Staatlichen Universität Tbilisi Journalismus und arbeitete anschließend als Journalistin im Bereich Menschenrechte und Umweltschutz für „Radio Free Europe/Radio Liberty“ in Tbilisi. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit Kinderliteratur und wurde 2014 und 2015 für den Astrid Lindgren Gedächtnispreis aus Georgien nominiert. Sie ist Gewinnerin etlicher renommierter Literaturpreise.

Als Moderatorinnen begleiten sie Katharina Eismann, Tamara Labas und Ingrid Walter durch den Abend:

Katharina Eismann wurde 1964 in Temeswar (Rumänien) geboren und flüchtete 1981 mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie studierte Slawistik in Frankfurt und arbeitete als Übersetzerin. Als Lyrikerin und Künstlerin hat sie zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien. Unter anderem kreierte sie Text-Klang-Experimente mit Musikern. Auftritte auf Kleinkunstbühnen, den Offenbacher Kunstansichten, brachten ihr Achtung und Erfolg ein. Sie ist Mitglied im Literaturclub  der Frauen aus aller Welt e.V. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Offenbach. Ihr erster Lyrikband „Reise durch die Heimat. Von Offenbach nach Temeswar“ erschien 2017.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.katharinaeismann.de/

Tamara Labas wurde in der kroatischen Hauptstadt Zagreb geboren. Als Kleinkind kam sie mit ihren Eltern nach Frankfurt am Main und studierte dort Germanistik und Kunstgeschichte. Erzählte, beobachtete und eigene Erfahrungen bilden die Inspirationsquelle für ihre lyrischen Texte, Erzählungen und Kurzgeschichten. Die staatliche geprüfte Übersetzerin für Kroatisch und Serbisch veröffentlichte Anthologien im Rahmen von Literaturwettbewerben in der Kategorie Lyrik und bekam bei der Bonner Buchmesse eine Auszeichnung für ihre Lyrik. Von 2014 bis 2018 war sie Vorsitzende des Literaturclubs der Frauen aus aller Welt e.V.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.tamara-labas.de/ 

Ingrid Walter wurde 1963 in Oberstdorf im Allgäu geboren und lebt seit ihrem fünften Lebensjahr in Offenbach am Main. Sie studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Amerikanistik und veröffentlichte im Jahr 2000 ihre wissenschaftliche Arbeit „Dem Verlorenen nachspüren“. Nach dem Studium arbeitete sie als Journalistin für Fachzeitschriften. Später war sie lange Jahre als PR-Beraterin in internationalen Agenturen tätig, bis sie 2011 ihre eigene Agentur „Walter Wortware“ eröffnete. Ihre Erzählung „Das Etui“ wurde 2004 von der Stiftung Lesen mit einem Literaturpreis ausgezeichnet.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.walter-wortware.de/wer

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Wann: Freitag, 12. Oktober 2018, 18 Uhr
WoKOMM Einkaufscenter, Aliceplatz 11, 63065 Offenbach am Main

Zeit

(Freitag) 18:00

Ort

KOMM Einkaufscenter

Aliceplatz 11

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Öffnungszeiten

Montag-bis-Donnerstag
Uhr zeit: 09:00–18:00

Freitag: 09:00–15:00 Uhr
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Dezember

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