Angela Schmidt-Bernhardt

wurde 1951 in Schleswig geboren – zwischen Nachkriegszeit und Wirtschaftswunder. Sie studierte Romanistik und Sozialwissenschaften in Bochum, danach unterrichtete sie Deutsch in Frankreich, zunächst an einer Schule in Dax, dann an der Universität in Bordeaux. Ihre Lehrerinnenausbildung schloss sie in Frankfurt am Main mit dem Referendariat ab und unterrichtete danach am Hessenkolleg Französisch und Gemeinschaftskunde. In den 1990er Jahren bildete sie sich am Institut für Gruppenanalyse in Heidelberg in den Berufsfeldern »Beratung und Supervision« weiter. 2007 promovierte sie an der Universität Marburg zum Thema »Jugendliche Spätaussiedlerinnen. Bildungserfolg im Verborgenen«; die Dissertation erschien 2008 im Tectum-Verlag, Marburg. Heute arbeitet sie an der Philipps-Universität Marburg im Fachbereich Erziehungswissenschaften mit Lehramtsstudierenden. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind »interkulturelles Lernen«, »Förderung der Selbst- und Fremdwahrnehmung« und »kreatives Schreiben«.

Als Autorin beschäftigt sie sich vorrangig mit den Verbindungen zwischen individuellen, persönlichen Schicksalen und zeitgeschichtlichen Entwicklungen.